Im Zeitraum vom 8. bis 10. April wurde am Landesstützpunkt Thüringen ein Trainingslager durchgeführt. Die Organisation und Betreuung erfolgte durch die Trainer Lisa Krause und Johann Hoffmann. Die Sportlerinnen und Sportler der dritten Klasse wurden von Johann Hoffmann und Viktoria betreut, während Lisa Krause für die vierte Klasse verantwortlich war. Das Trainingslager verlief erfolgreich und stellte für alle Teilnehmenden eine gewinnbringende Maßnahme dar.
Vom 13. bis 15. März traf sich der internationale Schwimmnachwuchs in der luxemburgischen Hauptstadt zum traditionsreichen CIJ-Meet. Mehrere hundert Athletinnen und Athleten aus Dänemark, Finnland, Deutschland, Belgien, Frankreich, Malta und Luxembourg nutzten den Wettkampf als Standortbestimmung für die Wettkampfhöhepunkte im Sommer. Auch drei Thüringer Vereine waren vertreten: der Erfurter SSC, die WSG Jena‑Lobeda sowie der 1. Schwimmklub Greiz.
Die erfolgreichste Thüringer Mannschaft stellte der Erfurter SSC, dessen Nachwuchsschwimmer mehrere Finalplatzierungen im internationalen Teilnehmerfeld erreichten. Besonders stark war der Auftritt von Henriette Irene Patz über 200 m Schmetterling. Die Erfurterin erkämpfte sich im Finale über 200m Schmetterling in 2:38,57 min die Silbermedaille. Über 100 m Schmetterling schwamm sie in 1:12,06 min auf Rang sieben in der Altersklasse 13-14 Jahre.
Mit weiteren Finalteilnahmen überzeugten Sarafina Schellhammer (Jg. 2012) über 100m Rücken (6. Platz/1:15,78min) und 200 m Rücken (9. Platz / 2:47,25min) sowie Anaïs Friedrich (Jg. 2012) mit Platz acht über 100m Rücken (1:16,70min). Über die gleiche Strecke belegte Litonya Evangeline Moebius (Jg. 2010) von der WSG Jena-Lobeda den 9. Platz (1:11,99). Die Erfurterin Antonella Stäblein komplettierte das Thüringer Starterfeld mit einem guten 12. Platz über 200m Rücken in 2:41,69min in Ihrer Altersklasse.
Bei den Jungs schwamm sich Florian Eichelkraut (Jg. 2009) zweimal ins Finale. Über 200m Schmetterling verpasste er als Vierter in 2:20,68 min knapp die Medaillenränge. Über die 100m Schmetterling reichte es in 1:03,21 min für den 8. Platz.
Nathanael Czwienczek (Jg. 2007) vom 1. Schwimmklub Greiz zeigte in der offenen Klasse vor allem auf den Rückenstrecken starke Leistungen. Im 50-Meter-Sprint belegte er in 28,41 Sekunden Rang sieben. Über 200m Rücken verpasste er in 2:16,41 als Vierter knapp die Medaillenränge.
Auch Richard Hansmann (Jg. 2012) vertrat erfolgreich den Erfurter SSC. Über 200 m Brust schwamm er mit 2:56,85 min auf Rang 14 der Vorläufe und zeigte damit eine konkurrenzfähige Leistung in seiner Altersklasse. Sein Zwillingsbruder Konrad Hansmann stellte über 100m Brust (1:21,21) und 200m Lagen (2:35,72) neue persönliche Bestzeiten auf.
Internationales Niveau und wichtige Wettkampferfahrung
Das CIJ-Meet gehört seit vielen Jahren zu den bedeutenden Nachwuchswettkämpfen im europäischen Schwimmkalender. Entsprechend hoch war auch 2026 das Leistungsniveau. Für die Thüringer Vereine bot der Wettkampf eine hervorragende Gelegenheit, ihre jungen Talente im internationalen Vergleich zu testen. Damit kehrten die Thüringer Vereine aus Luxemburg mit wertvollen Eindrücken und viel Motivation für die kommenden Wettkämpfe zurück.
BERLIN/WEIMAR. Großer Erfolg für das Engagement aus Weimar: In den vergangenen zwei Wochen wurde intensiv zur Unterstützung von Paul Werdin und des Projekts der DLRG Weimar aufgerufen. Vereine, Freunde und Bekannte mobilisierten ihre Stimmen – sogar in den Weimarer Bussen wurde auf die Abstimmung hingewiesen. Mit Erfolg: Beim bundesweiten Publikumspreis der „Sterne des Sports“ belegte Paul Werdin den zweiten Platz, nur einen Prozentpunkt hinter der Erstplatzierten.
Der Publikumspreis ging in diesem Jahr an Denise de Vries vom VfL Rastede für ihr Engagement im Projekt „Vom Tauchen zum Schwimmen – Schwimmerische Früherziehung“. Platz drei belegte Omar Fahmy vom Verein FuNah aus Hildesheim. Paul Werdin und die DLRG Weimar durften sich über ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro freuen.
Am Montag (26. Januar 2026) fand in der DZ BANK in Berlin die feierliche Preisverleihung der „Goldenen Sterne des Sports“ statt. Die DLRG Weimar hatte sich mit dem Projekt „Ältere Menschen stärken – gemeinsam aktiv“ zuvor als Landessieger Thüringens qualifiziert und gehörte damit zu den 17 besten Sportvereinen Deutschlands. Die Auszeichnungen wurden von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gemeinsam mit DOSB-Vorstandsvorsitzendem Otto Fricke und BVR-Präsidentin Marija Kolak überreicht.
Auf Bundesebene erreichte die DLRG Weimar einen starken vierten Platz und wurde dafür mit einem weiteren Preisgeld von 1.000 Euro ausgezeichnet. Begleitet wurde die Delegation aus Weimar von Martin Wagner, Vorstand der VR-Bank Weimar, sowie Michael Galander.
Der „Große Stern des Sports“ in Gold 2025 ging an die Turngemeinde Herford von 1860 (Nordrhein-Westfalen) für ihre Initiative „Vereinsheld 2025 – Unsere Zukunft ist Ehrenamt“, die das Ehrenamt neu denkt und nachhaltig stärkt. Den zweiten Platz belegte der VfB Eilenburg (Sachsen), Rang drei ging an den MTV Stuttgart 1843 (Baden-Württemberg). Insgesamt wurden im Rahmen des Wettbewerbs erneut herausragende gesellschaftliche Initiativen aus dem deutschen Vereinssport gewürdigt.
Mit ihrem Projekt setzt die DLRG Weimar ein eindrucksvolles Zeichen für soziale Teilhabe, Bewegung und Gemeinschaft im Alter und zeigt, welchen wertvollen Beitrag Sportvereine für den gesellschaftlichen Zusammenhalt leisten.
Einen ausführlichen Bericht zur Preisverleihung gibt es in der TA/TLZ vom 26.01.2026.